Heinrich Schütz Konservatorium Dresden

Zum Inhalt
complete

Rückblick

Der Vorverkauf hat begonnen!

Der Vorverkauf für das große Festkonzert ZUKUNFTSMUSIK II am 28. Juni 2019 ist gestartet!

16 € (inkl. 1 € VVK-Gebühr)

ermäßigt 8 € (inkl. 1 € VVK-Gebühr)

Kartenvorverkauf über den Kulturpalast Dresden

Wir freuen uns auf Sie!

Rückblick

Oktober 2018

Austauschreise: Der Knabenchor Dresden des HSKD fährt nach China.04.10.2018-17.10.2018

Mit Gesang in das Reich der Mitte: Der Knabenchor Dresden zu Gast in China

Mit vielerlei Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck kehrte der Knabenchor Dresden des Eigenbetriebes Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden am 17. Oktober von seiner Konzertreise durch China zurück. Knapp zwei Wochen bereisten die 51 Jungen und jungen Männer unter der Leitung von Matthias Jung das Land, machten Station in Tianjin, Peking, Wuhan, Changsha, der Dresdner Partnerstadt Hangzhou, in Ningbo sowie Shanghai und begeisterten das chinesische Publikum mit ihrem Gesang. Auffällig und erfreulich viele Kindergesichter waren in den Reihen zu erblicken. Des Weiteren erfreute sich der Gastchor im Rahmen eines Schulkonzertes in Peking der Anwesenheit führender Vertreter des Chinesischen Chorverbandes. In Wuhan begrüßte der Parteisekretär der Provinz Hubei, der Partnerprovinz des Freistaates Sachsen, den Chor.

Wenn nun die Sänger ihre Stimmen zum chinesischen Lied „Mo Li Hua“ erhoben, erfüllte stets überschwänglicher Zwischenbeifall die großen Konzertsäle. „Ein chinesisches Volkslied einzustudieren und dort aufzuführen, was dann kurz nach Beginn noch mit Applaus empfangen wurde, war einfach nur toll“, berichtet Cornelius Reschat begeistert. Bisweilen standen die Dresdner gemeinsam mit chinesischen Kinderchören auf der Bühne, Begegnungen die von beiden Seiten stets mit großer Freude erwartet wurden.

Gewiss sollten auch die bedeutenden Kulturgüter des Landes, darunter die Verbotene Stadt in Peking, eine Buddhistische Tempelanlage und natürlich die Chinesische Mauer, nicht ungesehen bleiben. „Die Skyline von Shanghai war so umwerfend groß und die Chinesische Mauer so lang. Und überhaupt war alles so groß“, fasst Johannes Berthold, mit gerade einmal neun Jahren einer der jüngsten Teilnehmer der Reise, seine Eindrücke zusammen. Man kann ihm nur beipflichten - in China ist alles ein großes Stück größer!

Dezember 2018

Familienkonzert-Weihnachtskonzert - Dresdner Jugendsinfonierorchester des HSKD gemeinsam im Konzert mit Mitgliedern der Dresdner Philharmonie15.12.2018 | 16:00 | Konzertsaal im Kulturpalast Dresden

Jugendsinfonieorchester im „Fliegenden Klassenzimmer“ Von Hartmut Schütz

Von Rabauken und
Freunden

 

 

Sie wurde immer wieder erzählt, mehrfach verfilmt und ist längst als Hörbuch zu haben, Erich Kästners Geschichte „Das fliegende Klassenzimmer“. Die politischen Mahnungen, die der Schriftsteller in sein 1933 erschienenes Buch geschickt einwob und die in Adaptionen meist einen moralischen Ton bekommen, fallen inzwischen wieder deutlicher auf, misst man Kästners Text auch an der Gegenwart. Dessen ungeachtet ist der Stoff in seiner Verschachtelung der Zeitebenen, von Heranwachsen und Erwachsensein und nicht zuletzt seiner schlagfertigen Sprache wegen noch immer höchst unterhaltsam und vermag die Generationen zu vereinen. Der zahlreich, aber beileibe nicht nur von Kindern bevölkerte und nahezu ausverkaufte Dresdner Kulturpalast zur besten nachmittäglichen Striezelmarktzeit bewies das aufs Schönste, als das Dresdner Jugendsinfonieorchester (Heinrich Schütz Konservatorium) mit seinen Paten von der Dresdner Philharmonie die musikalische Erzählung nach Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ von Philipp Matthias Kaufmann aufführte.

Kaufmanns Stück, in dem die Erzählung dicht und spannend gerafft wird, lässt die Handlung unangetastet und versucht vor allem nicht, im Sinne aktueller Moden den Inhalt zu verbiegen. Die Textauswahl (Fassung: Alexander Gruber) nimmt Kästners Vorlage und damit ihre Wirkung ernst und verzichtet weder auf den rauchenden Nichtraucher noch auf die Prügelei um die Diktathefte und den Freund Kreuzkamm. Alle Ereignisse, alle Charaktere vom furchtsamen Uli bis zum geradlinigen Matthias, ebenso die kratzige Stimme des Nichtrauchers ließ Matthias Reichwald als Erzähler plastisch lebendig werden. Der auch als Regisseur tätige Schauspieler vom Dresdner Staatsschauspiel las zudem perfekt entlang von Kaufmanns Partitur, was für ihn dank fundierter musikalischer Ausbildung sichtlich keine Mühe war.

Der Komponist erreicht mit seinem Stück zweierlei: Zum einen illuminiert er den Text mit Musik auf eine feinsinnige und die Gefühle des Publikums außerordentlich stark ansprechende Weise und er bebildert die Musik. Als Gegenstück bringt er vor allem jungen Zuhörern die große sinfonische Musik nahe, denn in vielen der musikalischen Kapitel verwendet er Motive oder ganze Passagen aus Werken von Brahms, Dvorák, Tschaikowski und anderen (auch „Stille Nacht“, ausdrücklich zum Mitsingen), die er gern launig paraphrasiert und entsprechend der Stimmung des Textes einsetzt. Dass er bestimmten Themen so einen bestimmten Inhalt unterstellt, kann, muss man aber nicht als Problem sehen. Raffiniert ist jedenfalls, wie Kaufmann dabei den dramaturgischen Verästelungen der Erzählung folgt, sie klingend charakterisiert und nebenher die Möglichkeiten des großen Orchesters in ganzer Fülle vorträgt.

Dem Orchester macht er es dabei durchaus nicht leicht, und man sollte meinen, dass dieser Stoff für Musikschüler viel zu kompliziert sei. Doch beim Dresdner Jugendsinfonieorchester wurde der Schwierigkeitsgrad nur gelegentlich hörbar. Unter der Leitung von Milko Kersten entfaltete das Orchester einen großen Klang und war selbst bei spieltechnischen Klippen (etwa Mussorgskis „Marktplatz von Limoges“, der hier für die Abreise der Schüler stand) von den Orchesterpaten der Dresdner Philharmonie in allen Stimmgruppen bestens vorbereitet.

Kersten konnte so ganz auf kraftvolle Gestaltung setzen und musste nirgends Vorsicht walten lassen, die auf Kosten des Ausdrucks gegangen wäre. Dass hier alles aufging, musikalisch und ebenso in der Mischung mit der Erzählung, war an der gespannten Aufmerksamkeit zu spüren, die bis zum donnernden Applaus ungeteilt blieb. Und auch wenn es manchem längst selbstverständlich erscheinen mag, was Milko Kersten immer wieder in solchen Konzerten mit dem musikalischen Nachwuchs auf die Beine stellt: Es ist keine Normalität. Vielleicht fällt das sogar einmal im Rathaus auf, wenn wieder nach einem Adressaten für den Dresdner Kunstpreis Ausschau gehalten wird.

 

Jugendsinfonieorchester im „Fliegenden Klassenzimmer“

März 2019

57. Landeswettbewerb 'Jugend musiziert'27.03.2019-29.03.2020 | Zwickau

Auf unserer Webseite werden Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung verwendet. Wenn Sie weiter auf diesen Seiten surfen, erklären Sie sich damit einverstanden. Einverstanden