Das Cembalo (eigtl. aus ital. Clavicembalo, aus lat.: clavis = Taste; cymbel "Zimbel") ist ein historisches Tasteninstrument, das seine Blütezeit vom 15. bis 18. Jahrhundert hatte. Von anderen Tasteninstrumenten hebt es sich vor allem durch seinen hellen und silbrigen Klang ab. Das Cembalo wird sehr gern in der barocken und seit vorigem Jahrhundert auch in der zeitgenössischen Kammermusik verwendet, aber auch als Soloinstrument eingesetzt.
Das 20. Jahrhundert erlebte eine Wiederentdeckung des Instruments, und mit der Belebung der historischen Aufführungspraxis für Alte Musik werden immer mehr interessante, klangvolle Cembali nach alten Vorbildern neu gebaut. So können wir heute nachvollziehen, wie die Werke Bachs oder Händels nach den Vorstellungen der Komponisten klingen sollten und bei Aufführungen zu deren Lebenszeiten geklungen haben.
Für Klavierspieler ist das Cembalospiel eine interessante Herausforderung, da die musikalische Gestaltung nicht durch Dynamik (laut und leise), sondern durch andere Spielarten erreicht wird.
Kontakt
Hartmut Schramm, Fachbereichsleiter Tasteninstrumente
Schülerbüro
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